Vita:

Hallo, ihr habt die Seite einer Autorin geöffnet, das bedeutet natürlich,  es gibt hier eine Menge zu lesen!
Ich habe aber dennoch versucht, diese Seite so zu gestalten, dass Euch nicht vor lauter Text die Augen schmerzen......

 

Zu meiner Person:

Ich wurde 1964 in Essen geboren,
habe aber nur die frühe Kindheit im Pott verbracht.
Durch die berufliche Situation meiner Eltern wurde unsere Familie nach Hessen verschlagen - dort lebe und arbeite ich nun also in Fulda!
Die Schule habe ich mit ach und krach hinter mich gebracht und mit einer Mittleren Reife für mich als beendet betrachtet!
Ausbildung zur Fachgehilfin im Hotel- und Gaststätten-Gewerbe.
Und das war, denke ich auch einer der springenden Punkte.
Ich habe schon immer derartig viel, mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun gehabt, dass ich irgendwann so "voll" mit Eindrücken war, das musste alles raus!
Immer hatte ich ein starkes Bedürfnis, mich künstlerisch zu entfalten und oder auszudrücken. Ich habe schon fast alles gemacht, was man auf dem Gebiet so machen kann - Schauspiel, Regie, Comedy, Gesang, Musik...
(ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens). Irgendwann habe ich angefangen zu schreiben! Habe recht schnell den Stil gefunden, in dem ich heute schreibe und der hat viel mit dem Alltag zu tun!
Die Täglichen Gefühle und Geschehnisse, die uns beschäftigen....... !
Schließlich habe ich bemerkt, dass Lyrik einen "schweren Stand" hat.
Und da habe ich versucht, mit meiner Art der Lyrik zu zeigen, dass Sie alltagstauglich sein kann!
Mir ist es wichtig, mit Worten Bilder zu malen, Gefühle auszudrücken, die Menschen zu Packen! Und ich denke es funktioniert, da scheint eine Art von Magie im Spiel zu sein, aber immer öfter passiert genau das, was ich will !!

 

Lesungen:

Auch da trete ich anders auf als meine Kollegen!
Ich verbinde meine Lesung mit einem Commedy Event.... !
Will heißen, bei meinen Lesungen gibt es viel zu lachen und zu Erleben.
Ich möchte, dass die Menschen die zu mir kommen, alle Emotionen erleben, die sie zu fühlen befähigt sind: Lachen, weinen, bestürzt sein, ect.pp. 
Ich gehe auf Zwischenrufe ein, jede Lesung ist anders, kommt auf das Publikum an und auf meine Tages Form..... !
Wenn man auch die Gedichte kennt, so ist die Moderation immer eine andere und die Stimmungen haben immer einen anderen Schwerpunkt !
Nun wünsche ich euch viel Spaß, auf diesen Seiten....
im Grunde möchte ich Euch nur Neugierig machen! - auf mich, auf das was ich mache, um vielleicht schon bald in Eurer Stadt eine Lesung geben zu können, oder in Eurem Bücherschrank zu stehen...

 

Stilfrage und Antwort:

Wie...  DU SCHREIBST - WAS DENN ?
Oh Gott!
Erklärungszwang!
OK., einmal mehr sammeln, souverän auftreten.
Ganz selbstbewusst, ohne zu stammeln, gebe ich dann zum Besten:
"Lyrik - mit dem Ziel, erotische, weibliche Literatur zu verfassen."
Betretenes Schweigen.
Die Palette der Reaktionen geht von Bewunderung bis Ablehnung von Ekel bis Blitzen in den Augen.
Was viele gemeinsam haben ist das große Unverständnis...
Tja, da habe ich mir wohl mit meinem Erklärungsversuch, ohne es zu wissen, ein Ei ins Nest gelegt.
Also versuche ich meine Erklärung zu erklären:
Lyrik; erotisch; weiblich; Literatur....

Lyrik...
(griech.,lat.,franz. die;:)
Dichtungsgattung, in der subjektives Erleben, Gefühle, Stimmungen usw.
oder Reflexionen mit den Formmitteln von Reim, Rhythmus, Metrik, Takt, Vers, Strophe u.a. ausgedrückt werden; vergl. Dramatik, Epik - das ist mir, wie ich zwanglos gestehe, auch erst seit kurzem ein Begriff.
Seit ich mich nämlich mit der Schreiberei befasse, weiß ich zumindest den Unterschied zwischen Lyrik und Poesie. Hätte ich Abitur, wüsste ich ihn wohl sowieso, oder?
Nun das war auch die leichteste Hürde in diesem Erklärungsversuch.
Das nächste Stolpersteinchen ist erotisch:

Erotisch sein und/oder schreiben...
- heißt landesüblich eher pornographisch sein.
Außerdem definieren alle, zumindest aber die beiden Geschlechter Erotik völlig unterschiedlich.
Da brauch' ich mein schlaues Lexikon gar nicht erst bemühen.

Weiblich sein und/oder schreiben...
- nicht zu verwechseln mit weibisch oder gar Weibchen sein definiert sogar jede Frau anders. Von den Männern mal ganz abgesehen.
Und über Literatur brauchen wir, glaube ich, gar nicht erst sprechen, zumindest über die Definition. Gut!
Also hab' ich mich mal so'n Stündchen mit mir hingesetzt und das Problem besprochen...

Dieser Erklärungsversuch wird mir also von allen, die mit unterschiedlichen persönlichen Definitionen aufwarten, so lange im Mund umgedreht, bis mir ganz schwindelig wird.
Außerdem kann ich diese Erklärung für meine Kunst und meine Ziele so nicht stehen lassen.

Tja, und zu sagen, ich schreibe übers Poppen, the day after und über alles, was damit zu tun hat....?
Ist 'ne tolle Sache, aber meine Zuhörer schrumpfen auf die Hälfte und die Definitionen bleiben auch mehr so auf der Strecke.
OK., also noch mal ganz von vorn...  was schreibst du, Heike?
Ich schreibe Gedichte, aus dem Bauch raus, lebensnah, halt so wie ich bin.
Nun schön, da können dann wenigstens die Leute was mit anfangen, die mich kennen. Aber es scheint ja tatsächlich hier und da noch ganz seltene Exemplare zu geben, die mich nicht kennen.
Schade, geht also auch nicht.
Neuer Versuch:
Ich schreibe über weibliche Sexualität, über das Fühlen, Lieben, Loslassen...
Hää?
Bist du so'ne Hardcore-Emanze, die allen Männern deren Unfähigkeit auf's Auge drücken muss?
Ein klares "NEIN" meinerseits. Zumindest definiere ich mich nicht so.
Augenzwinker - so manche Männer halte ich schon für ziemlich unfähig.
Aber ich bin keine Emanze, obwohl einige mich schon für ziemlich "hardcore" halten.
Nun dann noch ein Erklärungsversuch. Alle Definitionen weggelassen, nach dem Motto: Friss oder stirb -
Ich schreibe Gedichte und Aphorismen.
Wie, äh, was sind Aphorismen und was für Gedichte sind das?
Das ist zum Haare ausreißen.
Spätestens an diesem Punkt angekommen, rezitiere ich noch mal so ein, zwei meiner Werke und gebe dann hilf- und ratlos auf.
Der allerletzte Versuch ist dann eher kläglich. Alles andere als souverän stammele ich schließlich:
"Komm' doch einfach auf meine nächste Lesung"
Die Schar meiner zahllosen Fans und mannigfaltigen Groupies umringt dann den oder die Ahnungslosen jubelnd.
Ja, da musst du echt hingehen. Das ist geil.

Aha, so ein einfaches Wort, denke ich so bei mir und entdecke die Fans und die Ahnungslosen im Zuschauerraum.
Also, was machst du denn, Heike?...  Ich?...  Ich schreibe GEIL!

 

 

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Bilder von:
Thomas van de Scheck
www.tvds.de

 

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